Eine gut organisierte Reise, von unserem Wolfgang (Windhager) gut und umsichtig geführt. Aufregend war schon der nächtliche Transport mit zwei Schnellbooten durch die Deltaarme zum Camp.
Dort wurden je zwei Personen mit einem Boot (20 PS) ausgestattet. Getankt wurde nach Belieben.
Durch den um einen Meter zu niedrigen Wasserstand konnte die Zielfischgruppe Raubfisch nur eingeschränkt befischt werden. Die Seen, in denen sich die Hechte aufhalten, waren großteils unbefahrbar.
Allerdings war die Masse an Hechten, die wir bei unseren Versuchen, mit dem Boot von den Kanälen in die Seen zu gelangen, spotten konnten, schon sehr beeindruckend. Ein Befischen war unter diesen Umständen leider nicht möglich. Aber durch die Flexibilität der Gruppe wurde es trotzdem ein sehr erfolgreicher Aufenthalt. Es gelang uns über 400 Fische an den Haken zu bringen - Rapfen, Zander, Karpfen, Barsche und Welse. Die Karpfen erreichten ein Gewicht bis zu 9 ½ kg, der größte Wels maß ca. 1,40 m, allerdings konnte unser Echolot viel größere orten! Zander und Rapfen gibt es in riesigen Mengen und allen Größen!
Für gute Laune war stets gesorgt, besonders durch das Tiroler Urvieh Petzi Lechner.
Die Organisation durch das Personal war nach Anlaufschwierigkeiten (hauptsächlich durch Verständigungsprobleme) bald gelöst und funktionierte dann sehr gut.
Es soll auf jeden Fall erwähnt werden, dass allein das Befahren der Wasserwege und die große Vielfalt der Tierwelt schon überaus sehenswert ist.
Das Echo bei allen Teilnehmern war trotz der fischereilichen Einschränkung sehr positiv und eine Neuauflage des Deltafischens wird es lt. Veranstalter 2008 mit Sicherheit geben.
Mit Petri euer Fredi Drexler

